„Eine Unverschämtheit, einen mit dem Decker an einen Tisch zu setzen. Das verstößt doch gegen die Menschlichkeit!“

… so ein ums ganze-kongress-referent laut emanzipationoderbarbarei, denn:

Anschließend machte Peter Decker vom Gegenstandpunkt das, was Leute vom Gegenstandpunkt immer machen: er hat sog. “Argumente” vorgetragen, die mit der eigentlichen Diskussion wenig bis gar nichts zu tun hatten. So ging es ihm vor allem darum nachzuweisen, das alle diejenigen, die Rechte einfordern, letztlich an den guten Staat glauben. Der Logik dahinter beruht auf der unhinterfragten Annahme das sich aus den konkreten Forderungen auf die Motivation bzw. die politische Analyse schließen lässt. Instrumentelles Verhalten, strategische Überlegungen und dergleichen mehr tauchen in diesem doch recht plumpen Modell schlicht nicht auf. Weshalb Thomas Seibert dann auch richtigerweise einfach die Debatte verweigerte. Was ich für eine der großartigsten Aktionen während des gesamten Kongresses halte.


2 Antworten auf “„Eine Unverschämtheit, einen mit dem Decker an einen Tisch zu setzen. Das verstößt doch gegen die Menschlichkeit!“”


  1. 1 elser 11. Dezember 2007 um 16:36 Uhr

    „Menschlichkeit“? Was isn dis für ein Arrgument?!?

  1. 1 MPunkt Trackback am 10. Dezember 2007 um 23:51 Uhr
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